Ziele und Programm 2030

Neckargemünd 2030 - Ziele der CDU für unsere Stadt

Mit Sachverstand und fachlicher Kompetenz für Neckargemünd!

Im Folgenden finden Sie die CDU-Ziele zu:

1. Stadtentwicklung und öffentlicher Raum
2. Verkehr und Infrastruktur

3. Kulturelle und öffentliche Einrichtungen
4. Verwaltung und Bürgerbeteiligung
5. Innere Sicherheit und öffentliche Ordnung
6. Stadteile Dilsberg / Mückenloch


 

Stadtentwicklung und öffentlicher Raum

Zentrales Anliegen der CDU ist die Steigerung der Lebensqualität, der wirtschaftlichen und touristischen Attraktivität Neckargemünds. Neckargemünd soll grünes Naherholungszentrum als "Stadt am Neckar" sein. Dabei sind Interessen der Bürgerschaft, des Gewerbes in Ausgleich zu bringen:

• Hanfmarkt:

Der gesamte Bereich im Hanfmarkt ist architektonisch aufzuwerten. Dabei muss zentrales Parken, der öffentliche Verkehr, aber auch großzügige Fußgängerbereiche und naturnahe Gestaltungen in Einklang gebracht werden. Der Hanfmarkt soll den Charakter eines zentralen Platzes erhalten, wobei durch Kopfsteinpflaster das mittelalterliche Flair Neckargemünds hervorgehoben werden soll. Ein Augenmerk muss auf eine Verkehrsberuhigung gelegt werden. In einem Architekturwettbewerb sollen schnellstmöglich attraktive Umsetzungen gefunden werden.
 

• Uferbereiche zu einer Neckarpromenade aufwerten:

Wir setzen uns dafür ein, den Flussbereich aufzuwerten. Insbesondere der Neckarlauer, Lohplatz und der Bereich unter der Friedensbrücke ist architektonisch stärker unter dem Blickwinkel der Naherholung und des Tourismus zu entwickeln. Parkcharakter zentraler Plätze ist zu schaffen. Zwischen Christians und VHS ist ein zentraler Aufgang in die Altstadt zu schaffen.

Dabei können Cafés oder ein Beachclub statt Parkplätze zu einer Naherholungszone werden und zu einer positiven Belebung des öffentlichen Raums beitragen. Der Wegfall von Parkplätzen ist auszugleichen durch neuen Parkraum. Ein permanenter Fußgängerüberweg über Elsenzmündung soll durchgehende Neckarwege ermöglichen, aber auch Parkplätze an der Friedensbrücke erreichbar machen.

• Gewerbeansiedlung:

Neckargemünd soll durch eine planvolle Ausweisung von Gewerbeflächen und kommunaler Wirtschaftsförderung ein attraktiverer Gewerbestandort werden.

• Einkaufen und Parkplätze:

Neckargemünd soll mit zentralen Parkmöglichkeiten ein bedarfsorientiertes Einkaufen ermöglichen. Dabei sollen die Parkplätze insbesondere in der Altstadt architektonisch ansprechend in das Stadtbild integriert werden und dem momentan planlosen Parken vorgreifen.

• Die Stadteinfahrten sind ansehnlich zu gestalten:

Insbesondere von Heidelberg kommend ist die Durchfahrtsstraße bis zur Friedensbrücke mit einem Grünstreifen trennen, somit zu verengen und die Geschwindigkeit automatisch zu reduzieren. Diesen dann optisch gestalten durch Bepflanzung und Beleuchtung.

• Wasserspender:

Öffentliche Wasserspender sind ein Qualitätsmerkmal der Daseinsvorsorge und der Tourismusförderung. In anderen europäischen Städten wie beispielsweise in Genf üblich und prägen das Stadtbild. Im Kampf gegen Plastikmüll leisten Wasserspender ihren Beitrag.

• Baulücken schließen:

Neckargemünd soll eine vitale Gemeinde sein. Dabei ist die Nachverdichtung des Wohnraums einer Neuausweisung von Baugebieten vorzuziehen.

• S-Bahn-Altstadt:

Die um den S-Bahnhof-Altstadt entstandenen Trampelpfade sollen zu regulären Wegen befestigt werden. Gegen Graffiti ist konsequent einzuschreiten.

• Burgruine Reichenstein:

Die Reichenstein soll besser gepflegt und aufgewertet sowie einer touristischen Nutzung zugeführt werden.

• Menzer-Villa:

Nutzung muss den öffentlichen Zugang zum Park ermöglichen. Offen sein für Ideen und sich nicht zu früh festlegen.

• Mehrgenerationenhäuser:

Wir setzen uns für Mehrgenerationenhäuser ein!

• Werbesatzung:

Nach schweizerischem Vorbild sollen Werbeplakate und Wahlwerbung auf zentrale Plätze Neckargemünd beschränken.

• Hotelbetriebe:

In Neckargemünd ist die Hotelbranche zu stärken.

 

Verkehr und Infrastruktur

Zweites Anliegen ist der Ausbau und der Erhalt der Infrastruktur.

• Fahrradwegenetz:

Das Fahrradwegenetz ist schnellstmöglich zu vervollständigen: Insbesondere die Verbindungen Heidelberg – Neckargemünd (über die Kleingemünder Seite, unter Beibelassung der Schnellstraße nach Schlierbach); Neckargemünd – Bammental; Dilsbergerhof – Langenzell.

• Förderung von E-Fahrräder für Neckargemünder Bürger:

Pendler, die auf E-Fahrräder zurückgreifen, sollen besonders gefördert werden.

• Verkehrssicherheit erhöhen:

Effektive Verkehrsberuhigung um die Neckargemünder Schulen Tempo 50 an Hauptverkehrsstraßen erhalten

• Optische Gestaltung der Wiesenbacher Straße ähnlich der Idee Weststadt.

Mittlere Begrünung somit weiterführen. Damit Tempolimit senken.

• Ruf-Taxi-Anbindung des Hollmuths und Mühlrains

• Hollmuthtunnel:

Schaffung eines „Grünen Pfeils“ am Hollmuthtunnel und schnellere Abwicklung des Durchgangsverkehrs.

• Stadthalle/Mehrzweckhalle errichten; Ausbau des Martin-Luther-Hauses

• Internet:

Ausbau und Förderung schnellen Internets (Glasfaser) – auch in den Ortsteilen; dabei soll auch das mobile Internet weiterentwickelt werden. In der Altstadt soll öffentliches WLAN bereitgestellt werden. Für Gewerbetreibende ist eine schnelle Internetinfrastruktur bereitzustellen.

• Straßen:

Das Ortswegenetz ist instand zu setzen und Schlaglöcher sind auszubessern.

• Winterdienst in Ortsteilen stärken

 

Kulturelle und öffentliche Einrichtungen

Einhergehend mit der Steigerung der Attraktivität Neckargemünds als Naherholungsstadt sind die kulturellen und öffentlichen Einrichtungen zu stärken.

• Einrichtung eines Bürgerbusses:

Förderung der Nahversorgung für ältere Menschen; Ermöglichen von Einkäufen

• Schwimmbad:

Einrichtung eines Freiluft-Fitnessstudios vergleichbar einem Trimm-Dich-Pfad.

• Bohrermarkt:

Aufwerten des Bohrermarkts zu einem Lichterfest unter Einbeziehung und Illumination der Friedensbrücke. Dabei soll der Platz unter der Friedensbrücke zu einem ansehnlichen Messplatz entwickelt werden.

• Öffentliche Grillplätze:

Am Neckar und in den Ortsteilen sollen öffentliche Grillplätze geschafft bzw. ausgebaut werden.

• Spielplätze:

Es sollen die bestehenden Spielplätze instandgesetzt werden und Mehrgenerationenspielplätze mit Einrichtungen für alle Generationen geschaffen werden. Die Spielplätze sollen barrierefrei sein.Öffentliche Sportgeräte rund um den Neckar alle 250 Meter errichten. Also Kleingemünder Neckarfußweg über Eisenbahnbrücken und Fußweg bis Friedensbrücke. „Alla hopp“ Spielplatz auf dem ehemaligen Pitpat Gelände mit Einbindung des Schwimmbadparkplatz. Neuer schwimmbadparkplatz auf dem Gelände des ehemaligen Klettergartens.

• Öffentlicher Trekkingplatz mit Übernachtungs- und Feuerstätte

• Kunstrasenplatz mitfinanzieren

• Desinfektionsmittel in der Winterzeit:

In der Grippesaison sollen in allen öffentlichen Einrichtungen Desinfektionsspender zur Verfügung gestellt werden.

• Kindergartenplätze kostenfrei ab 3 Jahren

• Beflaggung:

Öffentliche Gebäude sollen ganzjährig beflaggt werden

• Renovierung oder Neubau Jugendzentrum.

• Neue Bestattungsmöglichkeiten auf den Friedhöfen.

 

Verwaltung und Bürgerbeteiligung

• Schaffung einer transparenten Verwaltung:

Einführung eines internetbasierten Ratsinformationssystems in dem sämtliches Ortsrecht wie Bauleitpläne, Satzungen und Verordnungen in übersichtlicher Weise veröffentlicht wird. Ferner sollen darin die Gemeinderatsprotokolle den Anforderungen nach § 41b GemO zugänglich gemacht werden.

• Zentrale Bauleitentscheidungen sollen durch Bürgerentscheide getroffen werden:

Bürger sollen über Bauvorhaben besser informiert werden (vgl. Neubau der Feuerwehr Dilsberg).

• Abschaffung der Zweitwohnsitzsteuer

• Einrichtung eines Jugendgemeinderats:

Gem. § 41a GemO können Gemeinden Jugendgemeinderäte einrichten. Die Junge Union Neckar- und Steinachtal forderte die Einrichtung bereits seit geraumer Zeit. Dem soll endlich mit Nachdruck gefolgt werden.

 

Innere Sicherheit und öffentliche Ordnung

• Videoüberwachung:

Soweit zur Gefahrenabwehr – insbesondere gegen Graffiti – erforderlich, sollen insbesondere an den Bahnhöfen Videoüberwachungskameras installiert werden. 

 

Stadtteile Dilsberg / Mückenloch

• Grundschule erhalten:

Es gilt das Motto "Kurze Beine, kurze Wege"

• Digitalisierung:

Schnelles Internet auch in den Ortsteilen. Hierzu muss der Zweckverband Fibernet verstärkt aktiviert werden.

• Tourismus:

Der Tourismus ist besondere Stärke des Dilsbergs. Er ist daher zu fördern. Dabei ist die Burgsanierung mit hoher Priorität durchzuführen.

• Neuhof:

Die Ortsdurchfahrt ist aufzuwerten und in seiner Versorgungsfunktion zu entwickeln.

• Kindergarten:

Durch einen Treppenzugang zu An der Steige soll die Verkehrsbelastung durch Abhol- und Bringverkehr im Allmendweg reduziert werden.

• Fußgängerüberwege:

Bei der Abzweigung Mückenloch soll ein neuer Fußgängerüberweg eingerichtet werden. Ferner sollen die Fußgängerüberwege besser gegen überschnellen Transitverkehr geschützt werden.

• Neubaugebiet umsetzen